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Schamanenwochenende

Eines der schönsten und intensivsten Seminare des bisherigen Jahres, obwohl ich kaum wirklich dabei  ...

Das Schamanenwochenende 2015 letztes Wochenende gehört für mich Rückblickend zu den intensivsten Seminaren des laufenden Jahres. Und das, obwohl ich kaum mit dabei war. Zumindest nicht "drinnen". Vielleicht war es die Anweisung "teile", die ich vorher von einer "Sun-Card" bekam und mich das ganze Wochenende begleitete: "Teilen" bedeutet nicht "Geben", wie mir bewusst wurde. Teilen, das bedeutet, Grenzen zu ziehen um beide "Teile" in Ihrer Integrität intakt zu halten.

Schon am ersten Abend am Lagerfeuer fiel mir auf, daß Teilnehmer ja auch Teil-Nehmer sind. Und hier fing es an: Immer versuche ich, eine Gruppe zusammenzubringen, und nicht selten kostet mich das immens viel Kraft. Und auch dieses Wochenende gab es ein Paradethema: Wie umgehen mit Teilnehmern, die die Verpflegung abwählen, sei es aus Kosten- oder aus anderen Gründen, und die dann nicht beim Grillen dabei sein können? Gut, zugegeben, das Grillen war zwei Tage vorher Thema, nämlich beim Hypnose-Master/Systemspiegel, doch auch beim Schamanenwochenende haben wir eine "Sonderverpflegung" und die auch noch gerade wegen der Schwitzhütte. Sollte ich nun wirklich einmal die "selbstgewählte Teilung der Gruppe" durch die Teil-Nehmer, die nicht in der Verpflegung sind, zulassen? Oder gar noch wirklich unterstreichen, sie also vom "Mitessen" abhalten, um so die anderen Teilnehmer, die das Essen letztlich bezahlt haben, zu schützen?

Meine Achterbahnfahrt war sicherlich jedem Teilnehmer vor Ort offensichtlich, doch gleichzeitig hatte wohl auch jeder Teilnehmer eigene Themen, und so blieb mein Thema eben mein Thema, während andere Teilnehmer andere Themen hatten. Und so fand eine Teilung statt: Jeder in seinem Thema, und ich habe den Versuch unterlassen, soweit mir das möglich war, die Teilnehmer überall "zusammenzubringen". Das hat mich viel, sehr viel Kraft gekostet, denn es ging gegen jeden meiner Instinkte, gegen alles, was ich bisher so überzeugt umgesetzt habe.

Doch an anderen Stellen ließ ich mir meine Art nicht nehmen: 8.000 Liter Wasser in einen Pool gefüllt, den ich wenige Tage vorher bei ALDI gekauft habe, und bei herrlichem Wetter konnten wir dann plantschen. Und am Sonntag haben sich dann doch alle zusammengefunden, egal wie weit sie zwischendurch "weg" waren. Das Ergebnis fasziniert und äußert sich in Kleinigkeiten: Es entstand wohl das ERSTE Foto einer Seminargruppe, in der jeder einzelne Teilnehmer glücklich guckt und gut aussieht. Besonders faszinierend ist, daß dies nicht ein Foto aus einer Serie von 10 oder 20 Bildern ist, sondern wir haben gerade mal  zwei (!) Bilder gemacht. Und so eine herrliche Ausstrahlung.

Es mag sein, daß der ein oder andere nicht so recht versteht, was ich hier überhaupt schreiben will. Das scheint die Natur des Schamanenwochenendes zu sein: Seit vier Jahren findet es statt, jedesmal zum Sommeranfang, und bis heute kann ich nicht sagen, was wir da überhaupt machen. Auch die Teilnehmer können es nicht greifbar in Worte fassen ... und doch sind alle sehr glücklich und sehr froh, dabei gewesen zu sein. Es geht eben um die Gefühle, und nicht um das Verstehen von Techniken ...

Für die Teilnehmer, auch die aus den früheren Jahren, gibt´s unsere Gruppe!

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